Wassermann Tor- und Türsysteme - Brandschutzfenster Brandschutztür

Prüfung und Wartung Brand- / Rauchschutztüren

Brand- und Rauchschutztüren mit Feststellanlage

Feststellanlagen halten Türen offen und schließen sie im Brandfall

Feststellanlagen ermöglichen es, die in der Regel selbst schließenden Brandschutztüren oder Rauchschutztüren beispielsweise in stark frequentierten Durchgängen offen zuhalten. Im Falle eines Brandes schließen diese die Tür und verhindern somit die Ausbreitung des Rauchs beziehungsweise des Feuers.

Eine Feststellanlage besteht aus folgenden Komponenten:

  • ein Netzgerät zur Energieversorgung
  • mindestens ein Branderkennungselement
  • eine Auslösevorrichtung, um den Schließvorgang einzuleiten
  • eine Feststellvorrichtung, welche den schließenden Abschluss festhält

 

Gesetzliche Vorschriften und Normen

Die Feststellanlagen bedürfen einer Zulassung, in der die Abnahme nach Montage, die monatliche Betreiberprüfung sowie die jährliche Wartung festgeschrieben ist.

In der Richtlinie für Feststellanlagen vom Deutschen Institut für Bautechnik wird je nach Einbaulage die Anzahl der Melder sowie deren Anordnung beschrieben.

Brandschutztüren ohne Feststellanlage

Brandschutztüren verhindern das Ausbreiten eines Feuers

Brandschutztüren sind selbstschließende Türen, die das Ausbreiten eines Feuers durch Öffnungen in Wänden verhindern. Die gängigen Brandschutzklassen in Deutschland sind T30 und T90.

Brandschutztüren gibt es in verschiedenen Ausführungen (einflügelige oder zweiflügelige Bauform) und können teilweise auch mit Fenstereinsätzen aus feuerbeständigem Glas ausgestattet werden.

Eine regelmäßige Wartung stellt sicher, dass die lebensrettende Funktion der Rauchschutztür gewährleistet ist. Die wichtigsten Punkte sind:

  • die Tür schließt aus jeder Position vollständig
  • die Dichtungen sind vorhanden und in Ordnung

Rechtsgrundlage für jährliche Wartung: BayBO Art. 1 und 3 Abs. 1

Rauchschutztüren ohne Feststellanlage

Rauchschutztüren verhindern das Ausbreiten von Rauch

Rauchschutztüren sind selbstschließende Abschlüsse, die das Ausbreiten von Rauch verhindern sollen. Der Widerstand gegen Feuer steht hier nicht im Vordergrund. Rauchschutztüren gibt es als Stahltür, Rohrrahmentür oder als Holztür.

Eine regelmäßige Wartung stellt sicher, dass die lebensrettende Funktion der Rauchschutztür gewährleistet ist. Die wichtigsten Punkte sind:

  • die Tür schließt aus jeder Position vollständig
  • die Dichtungen sind vorhanden und in Ordnung
  • die Bodendichtung funktioniert über die gesamte Breite

Rechtsgrundlage für jährliche Wartung: BayBO Art. 1 und 3 Abs. 1

 

Zusätzlich können die Türen rauchdicht ausgeführt werden. Hierzu werden Sie nach DIN 18095 als rauchdicht geprüft.

Vorschriften über die Prüfung von Rauchschutztüren durch befähigte Personen wird festgelegt durch:

  • Zulassungen gemäß des Deutschen Instituts für Bautechnik Berlin (Herstellervorschriften)
  • Berufsgenossenschaft BGR 232 (früher ZH 1/494)
  • DIN 18095